12. – 13.06.2017 – Ankor Wat

Wir hatten beschlossen uns für die 2 Tage in Ankor Wat einen Guide zu nehmen, da man sonst überhaupt keinen Überblick über die riesige Tempelanlage Ankor Wat und die umliegendenen Tempel, von denen es wirklich sehr viele gibt, bekommt. Per TripAdvisor sind wir dann zu unserem Fahrer und Guide Rany gekommen. Rany war sehr nett und flexibel und konnte uns unglaublich viel erzählen (wie im Geschichtsunterricht)  zu den Tempeln und ihrer Geschichte und hatte es wirklich drauf uns so herum zu führen, dass wir nicht auf die riesigen Menschenmassen trafen. Außerdem fotografiert Rany gerne und kennt sich mit Kameras aus, so dass wir ihm direkt mal die Spiegelreflex anvertraut haben. Die Fotos von der Kamera werden noch nachgeliefert, da ja der SD-Karten Slot am Laptop futsch ist, aber wir haben auch viele Bilder mit dem Handy gemacht. 

Als erstes waren wir im berühmten Ankor Wat, der größte der Tempel. Wir sind extra schon um 5 Uhr früh losgefahren, um den Sonnenaufgang zu sehen, leider war es bewölkt und nieselte etwas. Wir waren dann noch in mehreren kleineren Tempel, unter anderem im Smiling Faces und der Tempel, der aus Tomb Raider ebenfalls sehr bekannt ist.

Außerdem hatten wir darum gebeten, falls möglich, noch in einem der Waisenhäuser vorbeizuschauen. Aufgrund der Geschichte Kambodschas, das noch immer unter den Folgen der Herrschaft und der Massenmorde der Roten Khmer leidet und der bitteren Armut im Land gibt es davon leider sehr viele. Tatsächlich besuchten wir eins dieser Häuser, in dem 36 Mädchen zwischen 6 und 19 Jahren leben. Auch der Leiter des Hauses, der zunächst noch unterwegs war, um Kinder zur Schule zu bringen, kam nach einem Anruf zu uns und wir konnten uns etwas mit ihm und den Mädchen unterhalten. Bevor wir gegangen sind ließen wir noch eine kleine Spende da. Wir haben auch die Kontaktadresse, also falls jemand etwas gutes tun will, kann er sich gerne an uns wenden. 

Die Abende verbrachten wir dann noch in der Damnak Lounge, wo es zwischen 17 und 19 Uhr Sunset Cocktails gibt, wo man für knapp 10US$ (US$ ist die übliche Währung in Kambodscha) eine Stunde lang so viel trinken kann wie man möchte – alkoholisch oder auch nichtalkoholisch. Wir hatten auch einen Voucher bekommen, womit man die Zeit auf 2 Stunden verdopplen kann, den wir am Abend vor dem Rückflug nach Saigon genutzt haben – und dank der unzuverlässigen Cambodia Ankor Air auch voll ausnutzen konnten, da der Flug ja wieder verschoben wurde.

Insgesamt hatten wir eine sehr schöne, aber zu kurze Zeit in Siem Reap und waren sehr zufrieden, sowohl mit Rany, als auch mit dem schönen Hotel.

Eine Antwort auf „12. – 13.06.2017 – Ankor Wat“

  1. Die Tempelanlage ist ja riesig. Ich habe zwar schon öfter im Fernsehen Berichte und Dokus darübergesehen….aber auf diese Dimensionen ist man wohl nicht gefaßt….ihr habt super tolle Fotos gemacht…ein dickes Lob an euren Guide Rany….und die vielen Kleinigkeiten…..erinnert mich an Ralf und sein „am Wegesrand“….wirklich toll

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