14.06.2017 – FITO Museum for Traditional Medicine

Am 14. hatten wir noch einen Tag in Saigon und den wollten wir nutzen, indem wir uns dort in der Oper wieder eine Show ansehen, wie in Hanoi. Die Show hieß The Mist und war von der gleichen Produktionsvilla wie The Village. Ersteres hat uns allerdings viel besser gefallen. Das lag einfach daran, dass es vielfältiger war und es mehr akrobatische Elemente gab. Man konnte auch der Geschichte viel besser folgen als Nichtvietnamese. The Mist war im Grunde eine komplette Ballett / Tanz / Musikshow. Großen Spaß gemacht hat es trotzdem und die Leistung der Darsteller, Sänger, Musiker und Tänzer war in jedem Fall herausragend. mehr lesen

11.06.2017 – Khanh Van Nam Vien Pagode

An diesem Tag sind wir um 4 Uhr aufgestanden, damit wir unseren sehr frühen Flug nach Siem Reap, Kambodscha bekommen. Da haben wir unsere Rechnung aber ohne Cambodia Angkor Air gemacht – denn wenn sie nicht genug Passagiere haben „reschedulen“ sie die Flüge einfach ohne Angabe von Gründen. In unserem Fall auf einen Flug um 16 Uhr. Das erfährt man dann auch nicht am Abend vorher per Mail, sondern am Check In Schalter. Das Angebot ein Ticket für die Business Lounge oder ein Hotelzimmer bekommen gibt es dann auch nicht von allein, sondern erst nach massiven Beschwerden. Der Rückflug wurde auch „rescheduled due to commercial reasons“ – Cambodia Angkor Air – einmal und nie wieder.  mehr lesen

10.06.2017 – Mekong Delta Part 2

Der Tag startete schon sehr früh, um 5:30 Uhr, da wir zu den schwimmenden Märkten wollten. Diese starten auf Grund der späteren Hitze bereits sehr früh und enden daher auch nicht allzu spät. Da die ganzen anderen Touristen einen größeren Markt besuchten, waren wir auf dem etwas kleineren ganz alleine mit den Einheimischen. Es gab allerlei Boote mit verschiedenen Angeboten, von Pho verkaufenden Frühstücks- und Kaffeebooten, zu Früchten aller Art. Einer Frau kauften wir eine Tüte mit Süßkartoffel- und Bananenchips ab. Lecker! Wir machten am Ufer eine kleine Kaffeepause und dann ging es weiter mit einer Fahrt durch die kleinen Kanäle des Mekong. Zwischendurch machten wir einen Stop, um uns noch etwas Landwirtschaft anzusehen, wie beispielsweise kleine Stecklinge für Chilis. Leider machte unser Boot schlapp und wollte nicht mehr anspringen, aber das war gar kein Problem, wir setzten mit einer kleinen Fähre einfach über und wurden von unserem Fahrer dort eingesammelt. Wir nahmen dann ein anderes Boot, mit dem es dann nochmal über einen größeren schwimmenden Markt ging.  mehr lesen

08.06.2017 – Golden Dragon Waterpuppet Theatre

Der erste Teil des Tages bestand aus einem Massagetermin im Coco Spa, den wir wegen des mieserablen Wetters direkt mal von 60 auf 90 Minuten verlängert haben 🙂

Da das Wetter weiter anhaltend schlecht war und es monsunartig regnete, verbrachten wir den Nachmittag faul auf dem Zimmer.

Für abends hatten wir uns bereits Karten für das Golden Dragon Wasserpuppentheater besorgt. Diese Aufführungen zählen zum kulturellen Erbe Vietnams.

Die Aufführung dauerte ca. 45 Minuten und zeigte Festlichkeiten, den Alltag und die Traditionen in Vietnam. Zudem wurde die Legende des zurückgegebenen Schwertes, welche wir bereits in einem Artikel über Hanoi erwähnten, erzählt. Die vier heiligen Tiere Vietnams (Einhorn, Drache, Schildkröte und Phönix) tanzten durch das Wasser, einige sogar mit Special Effects. Das besondere ist, dass alles auf einer Bühne aus Wasser statt findet und die Puppenspieler die ganze Zeit ebenfalls, hinter der Kulisse unsichtbar, im Wasser sind. mehr lesen

07.06.2017 – Reunification Palace

Nachdem wir uns vom Kriegsmuseum etwas berappelt hatten, ging es dann in den Wiederverinigungspalast, einem sehr geschichtsträchtigen Ort in Saigon. Ein Pilot der nordvietnamesischen Streitkräfte, der sich in die Luftwaffe der Südvietnamesen einschleichen konnte, hat bei einem Einsatz seinen Jet entführt und zwei Bomben auf den Palast abwerfen können. Die Schäden konnten zwar repariert werden, doch die Authorität der südvietnamesischen Regierung wurde dadurch endgültig so stark beschädigt, dass die Amerikaner ihre letzten Leute aus Saigon abziehen mussten. mehr lesen

07.06.2017 – War Remnants Museum

Der Besuch des Kriegsmuseums ist beileibe keine vergnügliche Angelegenheit, genau genommen ist es gut geeignet einem dem Magen umzudrehen. Daher ist es mir unverständlich warum man dort vielerorts gut gelaunte Gruppen von Leuten sieht, die sich fröhlich und lachend unterhalten.

Das Museum beinhaltet mehrere Bereiche, die sich mit verschiedenen Aspekten des Vietnamkrieges befassen, der in Vietnam übrigens amerikanischer Krieg genannt wird. Es gibt Austellungen zu Agent Orange, ein Dioxin, eingesetzt als Entlaubungsmittel mit dem die Amerikaner weite Teile Vietnams in eine Mondlandschaft verwandelt und verseucht haben. Für die Menschen hatte dies verheerende Folgen und die Bilder der Opfer sind nur schwer zu ertragen.  mehr lesen

06.06.2017 – Twilight Street Food Tour

Nachdem Vietnam Airlines uns innerhalb von einer Stunde nach Saigon aka Ho Chi Minh City gebracht hat, wurden wir im Pullman Hotel standesgemäß (*hust* :D) in der Executive Lounge eingecheckt. Unser Zimmer befindet sich im 27. Stock, beste Aussicht war also garantiert. Vorausgesetzt es regnete nicht, aber auch das war von dort oben irgendwie ein beeindruckendes Schauspiel.

Gegen 17h sollte unsere Streetfood Tour auf Rollern stattfinden und Waterbuffallo Tours versicherte mir auch per Email, dass das Wetter kein Problem darstellt und wir im Zweifel Ponchos bekommen. Also wurden wir pünktlich um 17h in der Lobby abgeholt. Drei nette Mädels standen mit ihren Rollern bereit, eine war unser Guide und die anderen beiden unsere Fahrerinnen. Und los ging es durch die Rush Hour. Anfangs war das ganz schön beängstigend aber unserer Fahrerinnen waren einfach hervorragend und wir fassten schnell Vertrauen. Das Englisch unserer Guides war hervorragend und so konnte man sich während der aufregenden Fahrten gut unterhalten und einiges über die Stadt erfahren. An den diversen Stops bestellte man dann traditionelles Street Food für uns, erklärte uns wie es von den Locals gegessen wird und konnte dich angeregt unterhalten. Genaueres über die Stops und was es dort so gab werde ich an dieser Stelle nicht verraten, denn ich möchte anderen nicht die Überraschung verderben, nur so viel: Es war sehr lecker, es gab aber sich Herausforderungen 😉 mehr lesen