8.6.2015 – 10.6.2015 Surviving Bangkok

Es ist so krass hier. So groß. So heiß. So laut. Nachdem wir Montag Abends unser Hotelzimmer bezogen hatten, wollten wir noch etwas Chinatown erkunden – es war einfach nur der totale Overkill. Nach ein paar Runden haben wir uns erst einmal wieder ins Hotel verkrümelt um uns von den Strapazen der Fahrt zu erholen.

Am nächsten morgen dann mit dem kostenlosen Hotel Tuk Tuk zum Grand Palace. Da ist natürlich auch die Hölle lös. Horden von Chinesen. Aber bis wir da erst einmal hingekommen sind, sind wir trotz aller Warnungen auf die Tuk Tuk Schlepper reingefallen. Der hat es echt geschafft, dass wir denken er würde zu dem Touristeninfostand gehören neben dem er stand. Er war dann so „freundlich“ uns bei einem Tuk Tuk Fahrer einen super Preis auszuhandeln um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Das hat auch brav geklappt. Und zwischendurch gabs nen Besuch beim Schneider. Vorteil war jetzt nur dass wir eh zu nem Schneider wollten, soll er sich halt seine Provision einstecken. Aber dann hatte der Thomas doch eine schlaflose Nacht, ob ich mein Geld beim richtigen gelassen hab, weil das Internet ein paar böse Bewertungen für den parat hatte.

Heute bei der Anprobe schien sich aber alles super zu entwickeln und ich bin soweit beruhigt und überzeugt, dass wir ein paar super Anzüge und Kimonos bekommen 🙂

Naja jedenfalls tausendmal gelesen von der Tuk Tuk Masche aber dann fällt man trotzdem drauf rein!?! So is das halt, wenn das Gehirn grad am verkohlen ist und da jemand meeeega freundlich zu einem ist un den Eindruck macht, er wolle einem nur lauter Gefallen tun. Da kann das mal passieren, denke ich und am Ende ist ja alles gut. Nur unsere Tagesplanung war dann argh durcheinander.

Nach der Tuk Tuk Tour ging es dann in den wie schon gesagt völlig überfüllten Grand Palace, der aber nichts desto trotz echt beeindruckend war. Thomas war hellauf begeistert, aber Larissa hat man angesehen, wie langsam ihr Gehirn schmilzt in der Sonne. Vielleicht hätten wir doch son Hut kaufen sollen…auch wenn die alle hässlich waren. Aber Thomas meint ja wir finden sicher noch schönere. Hut besorgen steht weiterhin auf unserer Liste.

Nach dem Grand Palace sind ab ins Einkaufszentrum MBK, eine riesen Mall. Neben lauter normalen Geschäften, gibt es dort auch zig kleine Händler, die einfach alles im Angebot haben. Textilien, Elektronik, Ramsch – alles natürlich von namhaften Markenherstellern 😉

Nächste Station war der Hauptbahnhof Hua Lamphong. Dort haben wir Guido von 12go Asia besucht. An dieser Stelle einen schönen Dank und etwas Werbung für diese tolle Agentur, die uns unsere Zugtickets nach Chiang Mai im Voraus unkompliziert besorgt hat. Dort gibt es auch Tickets für unzählige Buslinien usw. Dazu haben wir von Guido viele wertvolle Tipps für unseren Aufenthalt hier bekommen 🙂

Am Ende dieses chaotischen Tages ging es dann zurück ins Shanghai Mansion, wo wir unsere zweite Nacht verbracht haben. Das Shanghai Mansion ist ein wunderschönes Hotel, komplett im Stil des Shanghai der 30er gehalten, das Personal freundlich und aufmerksam, man kann sich dort wirklich wohl fühlen. Es gibt einen wunderschönen Wassergarten, nur leider kann man sich dort nicht zu den Fischen gesellen und eine Abkühlung hätten wir echt gebrauchen können.

Für den nächsten Morgen standen Erkundungen in Chinatown auf dem Programm, doch dann hat der Jetlag voll zugeschlagen und trotz einer kompletten Nacht mit gutem Schlaf waren wir einfach nur platt. Unglaublich platt. Also haben wir bis zum Checkout gedöst und geschlafen um unsere Kräfte wieder zu erlangen. Danach ging es mit dem Taxi zum Banyan Tree Hotel. Wow. Wow. Wow. Das Zimmer, der Pool, die Heerscharen von lächelndem Personal an jeder Ecke. Ein absoluter Hammer. Aber auch irgendwie net normal wie sie alle ihre Designerkleidchen und Anzüge spazieren tragen – ich mein hallo? – hier sind 40°, is mir doch egal ob ihr Prada habt! Ich werd auf jeden Fall nicht meine luftige Elefantenhose gegen irgendwas „angemesseneres“ eintauschen 🙂

Nachdem wir den Pool eine Weile genossen haben, kam der Fahrer vom Schneider uns abholen, zur ersten Anprobe und Nadelpiekserei. Sah wie schon gesagt alles sehr gut aus.

Als man uns dann wieder zu unserem Hotel gebracht hatte, haben wir noch einen kleinen Fußmarsch zu einem echt coolen Restaurant gemacht – dem „Just One“. Man kann drinnen sitzen oder draußen in einem riesen Garten, in dem Fische unter einem herschwimmen. Tolle Atmosphäre und lecker Essen. Preise naja. Waren wohl mal niedriger. Aber weit von den 200EUR entfernt die wir im Hotelrestaurant fürs Menü bezahlt hätten 😀 Die spinnen doch…

So das wars fürs erste. Die Fotos sind irgendwie alle wackelig und schief, aber da müsst ihr wohl mit Leben, bis wir uns hier etwas akklimatisiert haben.

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